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 | Friedensappell statt 'ABI-Scherz 2001': "Als die Schülerkette sich zum Peace-Zeichen formiert hatte, verlas eine Abiturientin einen kurzen Text, in dem sie auf die Verpflichtung der IGH als Friedens- und UNESCO-Projektschule einging und die Schulgemeinschaft aufforderte, weiterhin für Toleranz, Frieden, Menschenrechte und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten" (S.17, gesamter Aufsatz von Prof. Röhrs als PDF). |
... In der Überzeugung, daß Friedenserziehung und internationale Verständigung bildungspolitisch vordringliche Bildungsziele in einer Zeit der Hochrüstung und permanenter kriegerischer Auseinandersetzungen darstellen, wurde die Internationale Gesamtschule Heidelberg als Friedensschule des Landes Baden-Württemberg beschlossen. Das Gründungsgutachten wurde von mir im Auftrag des damaligen Kulturministers, Wilhelm Hahn, erstellt ... (gesamter Aufsatz von Prof. Röhrs als PDF) Mit diesen Sätzen beginnt Prof. Röhrs - einer der Gründungsväter der IGH - seinen Aufsatz " Die Internationale Gesamtschule Heidelberg als Friedensschule und als UNESCO-Projektschule"
Nicht jede Schule erhält die Bezeichnung "UNESCO-Projekt-Schule". Die Voraussetzung hierfür ist die Verpflichtung zur kontinuierlichen Mitarbeit im UNESCO-Schulnetz. Die Schule muss glaubhaft machen, dass sie das Ziel der UNESCO - die Erziehung zu internationaler Verständigung und Zusammenarbeit - in all ihren schulischen und außerschulischen Bereichen - aktiv unterstützt. 2001, passend zum "25-Jahre IGH-Jubiläum", konnte die IGH die Aufnahme als "anerkannte Schule" ins weltweite Netzwerk der über 6.000 unesco-projekt-schulen feiern.
Die UNESCO-Projektschulen orientieren sich an folgenden Grundsätzen: Sie schaffen ein grenzüberwindendes Netzwerk von Schulen aller Schulstufen, -arten und -formen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schul- und Kultusbehörden. Das Schulleben gestalten sie im Sinne der internationalen Verständigung und des interkulturellen Lernens. Sie sind offen für neue Ideen und vernachlässigte Themen und nehmen innovative Impulse von Schülern, Lehrern und Eltern auf. Sie kooperieren mit anderen Schulen, Bildungseinrichtungen, Kommunen und interessierten Personen oder Organisationen in der Region. Sie versuchen die Ziele der UNESCO mit ihren Mitteln zu verwirklichen. Im Bewusstsein der Einen Welt setzen sie sich für eine Kultur des Friedens ein: Umsetzung der Menschenrechte, Bekämpfung der Armut und des Elends, Schutz der Umwelt und Toleranz gegenüber Anderen. Sie beteiligen sich am internationalen Netzwerk, indem sie Verbindungen herstellen und Begegnungen ermöglichen - zum Beispiel durch Schulpartnerschaften und fächerübergreifenden Unterricht oder durch internationale Seminare, Camps und Austauschprogramme
Ein anderer Schwerpunkt der friedenserzieherischen Arbeit der IGH liegt im Bereich der Umwelterziehung. (S.22, Prof. Röhrs) Die IGH hat als eine der ersten Schulen die EMAS Verordnung für die Umwelterziehung in ihren Schulalltag umgesetzt. Vielfältige Erfahrungen mit dem Umweltmanagementsystem und daraus entstandenen Schülerprojekten liegen vor. Seit einem Jahr beteiligt sich die Schule an der Weiterentwicklung vom Öko-Audit zum Nachhaltigkeitsaudit in dem SINa Projekt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
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Letzte Aktualisierung ( Freitag, 1. Februar 2008 )
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